Deko und Einrichtung für das Mbuna-Aquarium

Als Rückwand wollte ich die Slimline-Module von Back-To-Nature testen. Ich habe 3 Module (2x 50B + 1x 50C) in der hellen Ausführung an die Rückseite geklebt. Die Module sind sehr stabil und trotzdem war auch der Zuschnitt mit einem Teppichmesser problemlos möglich. Dadurch, dass sich die einzelnen Module ein wenig überlappen, ist praktisch kaum eine Schnittnaht zu erkennen. Optisch ein ganz großer Unterschied zu früheren Modulgenerationen.

Als Bodengrund verwende ich ca. 35 kg beigen Spielkastensand aus dem Baumarkt. Die Körnung ist ideal und der Preis nicht vergleichbar mit Aquariensand.

Zunächst hatte ich vor, die Steinaufbauten aus Kalksteinen aus dem Oberpfälzer Jura zu machen. Mit diesen Steinen habe ich in den letzten Jahren mein Non-Mbuna-Aquarium eingerichtet gehabt, bevor ich dort auf Riverstones von Rockzolid umgestiegen bin. Ich war mit diesen Steinen immer sehr zufrieden, da sie wesentlich natürlicher wirken als zum Beispiel das in Malawiaquarien weit verbreitete Lochgestein.

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Erster Versuch der Einrichtung mit Jura-Kalksteinen

Den ersten Versuch kann man im Bild sehen. Allerdings habe ich nicht so viele Steine und vor allem nicht in der richtigen Größe, um das Aquarium so zu gestalten, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich wollte ein Mbuna-Aquarium, in dem die Steinaufbauten zumindest teilweise bis zur Wasseroberfläche reichen und sowohl für Nachwuchs als auch für ausgewachsene Tiere ausreichend Verstecke entstehen. Mit den Kalksteinen kaum möglich. Ich hätte dazu noch mind. 2 wirklich große Brocken gebraucht.

Ein Besuch im Baumarkt brachte auch Ernüchterung: Flusskiesel in passender Größe waren nicht zu bekommen und kleine Steinchen nicht zu gebrauchen, da ich ja wirklich hoch aufrichten wollte.

Einrichtung mit Lochgestein.

Einrichtung mit Lochgestein.

Die Lösung war aber so nahe, dass ich sie zunächst überhaupt nicht sehen wollte. Nach einer Sichtung, welche Filterteile ich noch verwenden könnte, vielen mir auch einige Lochgesteinsbrocken in die Hände, die ich noch aus früheren Malawibecken im Keller verstaut hatte und schon bei 2 Umzügen meinen Helfern damit viel Freude bereiten konnte. Nach und sammelte ich die Brocken und und der Kassensturz bestätigte: Ausreichend Material, um das neue Aquarium komplett damit einzurichten.

Der Vorteil an dieser Lösung: Wesentlich mehr Höhlen und Verstecke und das Gewicht wurde im Vergleich zu den Kalksteinen nicht erhöht! Tatsächlich die Wahrheit: Das vergleichsweise kleine Häufchen Kalksteine wie man es im oberen Bild sieht, ist sogar ein wenig schwerer als der massive Riffaufbau, den man auf dem unteren Bild sieht.

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