Futter für die Malawi-Cichliden

Als Mbunas hat der komplette Besatz die beinahe gleichen, bzw. sehr ähnlichen Ansprüche an die Ernährung. In ihrer natürlichen Umgebung, den ufernahen Felsbiotopen im Malawisee ernähren sich die Buntbarsche hauptsächlich vom Aufwuchs auf den Steinen.

Dieser Tatsache gilt es auch im Aquarium Rechnung zu tragen. Es wäre komplett falsch die Fische mit proteinreichem Flockfutter oder Sticks zu füttern oder ihnen Lebend- oder Frostfutter wie rote Mückenlarven oder Tubifex zu geben. Der Verdauungstrakt der Mbunas kann mit solchem Futter wenig anfangen und bei dauerhaft falscher Fütterung verfetten die Tiere sehr schnell. Grundsätzlich haben Mbunas eine gerade, oft sogar eingefallen wirkende Bauchlinie. Man sollte sich nicht aus falsch verstandener Tierliebe dazu hinreißen lassen, die Fische aufpäppeln zu wollen. Der Zustand ist nicht krankhaft, sondern absolut natürlich.

Die Mbunas erhalten bei mir keine Sticks. Ich habe leider in der Vergangenheit die Erfahrung machen müssen, dass diese gierigen Fresser deutlich aufgedunsen und überfressen aussehen, sobald sich das kompakte Trockenfutter mit Wasser vollgesogen hat. Das ist für die Tiere absolut ungesund.

Ich wechsle beim Futter hauptsächlich zwischen verschiedenen Flockenfuttern, die speziell auf Mbunas aus dem Malawisee abgestimmt sind und gebe ab uns zu eine kleine Menge aufgetauter Artemien.

Ergänzbar wäre das Futterangebot sehr leicht durch überbrühte Gurke oder Paprika. Die meine Mbunas in früheren Jahren sehr gerne gefressen haben. Da das Aquarium im Büro steht, ist mir im Moment einfach die Gefahr zu groß, dass die Gemüsereste im Aquarium vergessen werden könnten.

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